Wie man nach dem Penguin Update auf #1 ranken kann

16. Mai 2012 Keine Kommentare

Seitdem der possierliche Pinguin mittlere Erdbeben in den SERPs ausgelöst hat und in vielen Branchen die komplette erste Suchergebnisseite durcheinandergewirbelt hat, wird über konkrete Ursachen und mögliche Lösungen weltweit diskutiert.

Dabei ist alles einfacher als man denkt, wie auch Matt Cutts, Google’s oberster Spamwächter, jetzt bestätigt ;)

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Das Google Pinguin Update

27. April 2012 Keine Kommentare

Wer in den letzten Tagen auf bekannten Fachforen unterwegs ist, dem wird nicht entgangen sein, daß es momentan eigentlich nur ein Thema gibt, nämlich das neuste Webspam Algorithmus Update das auf den Namen “Pinguin” hört. Die Auswirkungen waren aber beileibe nicht so putzig, wie dar Namenspate vermuten lassen würde. Laut offizieller Stellungname von Google sind 3% aller Suchanfragen betroffen, wobei hier wohl eher die Top 3% der meistgesuchten Begriffe gemeint sind, denn die Auswirkungen weltweit sind immens.

In einigen Bereichen ist keine einzige Seite die vorher in den Top 10 rankte noch auf der ersten Suchergebnisseite zu finden, selbst größere Projekte mußten teils Ranking- und Sichtberkeitsverluste jenseits der 80% hinnehmen. Seit dem Florida Update, das fast ein Jahrzehnt zurückliegt, gab es keine derart großen Veränderungen in den SERPs. Viele sprechen von einem schwarzen Mittwoch, denn das am Dienstag abend in den USA live geschaltete Update erreiche Deutschland in den frühen Morgenstunden des 25.04.2012.

Erste Auswertungen zeigen vor allem folgendes:

  • Viele Links wurden offenbar entwertet, insbesondere Seiten die viele Backlinks aus eher minderwertigen Blogs und Artikelverzeichnissen hatten, haben überdurchschnittlich verloren
  • Seiten für die nie oder nur in geringem Maße Links aufgebaut wurden haben vollkommen unabhängig von Umfang oder Qualität der Seite hinzugewonnen
  • Webseiten die primär auf sehr hochwertige Links  gesetzt haben, haben auch bei aggressivem Linkaufbau kaum negative Auswirkungen zu spüren bekommen
  • Seiten mit hoher Domain- und IP-Popularität haben hinzugewonnen, solange keine fragwürdigen Links im Übermaß zum Einsatz gekommen sind
  • Seiten mit unnatürlicher Häufung von Keyword Links haben erdrutschartig Boden verloren, insbesondere Seiten mit sogenannten Exact Match Domainnamen, bei denen Hauptkeyword und Domainname identisch sind. Die wohl deutlichste Auswirkung des Updates.
  • Internetauftritte mit sehr natürlichem Linkbild, vielen Brand Links, Links mit der URL und Backlinks im Stil von “hier klicken”, “mehr lesen” oder “diese Seite” haben zugelegt
  • Affiliateseiten sind am stärksten betroffen, unabhängig von der Qualität der Inhalte und dem Gesamtumfang des Webauftritts

Fazit: SEO ist tot? Nein, aber mehr denn je gilt, daß bei Links Qualität mehr zählt als Quantität, auch wenn die Menge immer noch eine Rolle spielt. Gerade bei den Anchortexten ist viel Varianz gefragt, weniger Keyword Links, mehr Brandlinks, Verlinkungen mit der URL und unauffällige Linktexte. Einzig beim Content läßt sich zumindest bisher nicht bestätigen, daß Qualität belohnt wird und so bleibt zum jetzigen Zeitpunkt der fade Beigeschmack, daß der Pinguin eher ein Killerwal als ein friedliebendes Tierchen ist. Affiliates, noch nie besonders weit oben auf der Beliebheitsskala bei Google, müssen sich warm anziehen.

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SEO Angebote lesen und prüfen

29. März 2012 1 Kommentar

Wer sich auf die Suche nach einer SEO Agentur zur Betreuung der eigenen Website macht, hat meist schon nach wenigen Tagen ein dutzend Angebote auf dem Tisch. Neben oft erheblichen Preisunterschieden ist für den Kunden aber in vielen Fällen nur schwer ersichtlich, wie sich die Leistungen im Detail unterscheiden, zu unterschiedlich sind die Ansätze und aufgeführten Maßnahmen.

Was wird gemacht und warum?

Eigentlich die wichtigste Frage, denn ein gutes Angebot sollte möglichst detailliert aufschlüsseln, was effektiv gemacht wird. Im Zweifel sollte man immer nachfragen, welchen Zweck einzelne Bausteine erfüllen und auch welche Arbeitszeit dafür kalkuliert wird. Vollkommen egal ob große Agentur oder Freiberufler, wer als Kunde nachfragt merkt sehr schnell, ob das Gegenüber wirklich kompetent Auskunft gibt und etwas von seinem Handwerk versteht. Falls auch eine kostenpflichtige Analyse, Recherche und Auswertung vereinbar wird, sollte auch hier der Umfang klar festgelegt werden, damit klar ist wieviel Zeit in die eigentliche Optimierung investiert wird.

Was ist als Ziel definiert?

SEO soll für mehr Besucher sorgen, welche die eigene Dienstleistung in Anspruch nehmen oder das eigene Produkt kaufen. Der Punkt Zielsetzung darf also nicht fehlen. Hier lassen sich auch bestimmte Milestones festsetzen, etwa eine Verbesserung des Rankings zu den Begriffen X, Y,Z  oder ein bestimmter Sichtbarkeitswert, selbst Garantien sind in einem gewissen Rahmen denkbar.

Welche Referenzen hat der Anbieter?

Bei der Kommunikation von Referenzen verfahren SEO Agenturen höchst unterschiedlich, einige nennen die Kunden schon auf der Website, andere geben Referenzen nur auf Nachfrage heraus. Über die Seriosität sagt das nichts aus, es sollten aber in jedem Fall konkrete Referenzen vorhanden sein. Angaben wie “Platz 2 für ein Keyword aus dem Finanzbereich mit über 2 Millionen Suchergebnissen”,  “Platz 1 für den Begriff Sahnetorte in Google.de”, “Ein nahmhaftes mittelständiges Unternehmen aus der Textilindustrie mit 180 Mitarbeitern” sind keine Referenzen sondern nur schwer überprüfbare Werbeaussagen! Jede Agentur die schon einige Zeit am Markt ist hat Referenzen die sie nennen darf, ein guter SEO steht hinter seiner Arbeit und wird gerne Auskunft geben. Die Aussage man dürfe zum Schutze der Kunden keine genauen Angaben machen sollte ein Alarmsignal sein.

Was findet sich in Google zu der Agentur?

Zumindest bei großen Anbieter hilft auch eine einfache Suche nach dem Firmennamen, gerade in Fachforen finden sich oft Erfahrungsberichte von anderen Kunden. Wie bei allen subjektiven Erfahrungsberichten sollte man nicht alles für bare Münze nehmen, unzufriedene Kunden hat auch die beste Agentur, allerdings kann man zumindest einen Trend erkennen. Auch Portale, bei denen Kunden einzelne Anbieter bewerten können, sind einen Blick wert.

 

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Linkaufbau Strategie Tipps – Was funktioniert wirklich?

14. Februar 2012 1 Kommentar

Links bzw. externe Faktoren sind immer noch mit Abstand die wichtigsten Einflussfaktoren auf das Ranking. Selbst wenn seit Panda auch hochwertiger Content wichtiger denn je ist, ohne Links kommt auch die beste Seite nicht vom Fleck. Das Angebot reicht hierbei von Billigangeboten für ein paar Euro auf eBay bis hin zu Presell Pages für hunderte oder gar tausende von Euros. 3000 Links für zusammen 5€ oder doch lieber einer für 150€? Was funktioniert noch, was nicht?

 

1. Social Bookmarks

Auch wenn diese für manche Agentur wirkungslose Billiglinks sind, nicht jeder hat ein vierstelliges, fünfstelliges oder gar sechsstelliges Monatsbudget. Gerade in lokalen Bereichen mit überschauberer Konkurrenz oder einfach nur als Teil eines größeren Linkmix sind derartige Links sicher nicht verkehrt. Der Nutzen hängt letztendlich von den verwendeten Seiten ab, aber angesichts des extrem günstigen Preises, darf hier jeder bedenkenlos zuschlagen, auch bei neuen Seiten. Wenn die Bookmarks vom Anbieter nicht händisch gesetzt werden, sondern (semi-)automatisiert per Software, sollte man sich unbedingt Beispiele zeigen lassen. Zwar kann man mit der entsprechenden Software, richtig eingesetzt, durchaus Resultate erzielen die einem händischen Eintrag ebenbürtig sind, nicht jeder macht sich aber die Mühe oder beherrscht die entsprechenden Programme richtig. Qualität immer vorab prüfen, besonders wenn mit tausenden von Einträgen geworben wird. Wichtig ist vor allem, daß Titel und Beschreibungen einzigartig sind oder zumindest in einem gewissen Rahmen variiert werden.

 

2. Webkataloge

Gerne als die Branchenbücher der Neuzeit beworben, von der Qualität her aber bis auf wenige Ausnahmen eher in der gleichen Liga wie Social Bookmarks zu sehen. Kostenpflichtige Einträge machen nur selten Sinn, wenn überhaupt nur auf thematisch passenden Nischenportalen mit gewisser Autorität. Auch hier gibt es automatisierte und händische Eintragsdienste, wie schon erwähnt gilt: Varianz in Text und Beschreibung sind das A und O. Unbedingt darauf achten, daß es sich nicht um verkappte Adsenseprojekte handelt. So mancher lokale Webkatalog offeriert eine eigene Unterseite für jeden Eintrag, die wegen der Stärke des Gesamtprojets auch schnell einmal vor der eigenen Seite oder Internetpräsenz des Kunden rankt, wenn bisher kaum SEO betrieben wurde. Wird Drittanbieterwerbung wie Adsense eingeblendet, besteht die Gefahr, daß Suchende den Firmennamen eingeben, auf den Katalog kommen, dort die Werbung sehen und dann zur Konkurrenz wechseln. Diese mögliche Nebenwirkung sollte man zumindest kennen und Nutzen und mögliches Risiko abwägen. Webkataloge gehören in jeden klassischen Basismix, viel Linkpower besitzen die meisten allerdings nicht.

 

3. Artikelverzeichnisse

Die Idee von Artikelverzeichnissen ist, themenrelevante Artikel mit Links zu platzieren, preislich liegen die Einträge inklusive Text meist im Bereich von 5-10€, teilweise auch mehr, stark abhängig von der Textqualität und Auswahl der Verzeichnisse. Prinzipiell sinnvoll, man sollte nur darauf achten, daß das Artikelverzeichnis selbst auch solide verlinkt ist, Portale mit tausenden Artikeln und nennenswerte Backlinks werden nur zu einem Bruchteil in Google indiziert, was im Klartext bedeutet: Google findet die meisten Artikel und somit auch die enthaltenen Links nicht. Hier kann man notfalls auch nachhelfen und z.B. die eigenen Artikel mit ein paar billigen Bookmarks aus zweiter Ebene anlinken. Die Stärke derartiger Links variiert, trotz Themenrelevanz sollte man sich davon aber nicht zuviel versprechen. Zweckmäßig als Teil ein Basismix.

 

4. Blogkommentare

10000 Blogkommentare für läppische 50€? Finger weg, hier kommt das beliebte Tool Scrapebox zum Einsatz, daß automatisiert alles vollspammt was ein Kommentarfeld hat und bei 3 nicht auf den Bäumen ist. Neben der Wirkungslosigkeit derartigen Massenspams, ergeben sich auch rechtliche Probleme, denn einige Blogbetreiber sehen nicht tatenlos zu, wenn der eigene Blog automatisiert mit Müllkommentare im Dutzendpack befüllt wird. Hinzu kommt: Dort wo Spam unmoderiert veröffentlicht wird, steigt die Anzahl der Kommentare schnell auf hunderte oder tausende und man findet sich schnell in illustrer Gesellschaft von sehr fragwürdigen Angeboten aus den Bereichen Pharmazie, Glücksspiel, Produktfälschungen und  Angeboten für Erwachsene. Im besten Fall reagiert nur Google verschnupft, im schlimmsten Fall kommt eine Abmahnung eines Geschädigten ins Haus.

Richtig gemacht können Blogkommentare aber eine gute Ergänzung sein, nämlich dann wenn man sich die Mühe macht, thematisch passende Seiten sinnvoll zu kommentieren. Die Kommentarfunktion dient der Diskussion zum Artikel, wer hier interessante Aspekte aufzeigt oder einfach nur eine qualifizierte Meinung kundtut, wird mit einem dauerhaften Link belohnt. Handarbeit ist Trumpf, weniger ist hier mehr.

 

5. Blogartikel

Von der Idee her nichts anderes als ein Eintrag in einem Artikelverzeichnis, allerdings meist wesentlich hochwertiger, natürlich abhängig vom jeweiligen Blog. Gastbeiträge, egal ob in Form von Spinning Texten auf Masse oder auf ausgewählten Seiten, mit Hinblick auf das Preis Leistungs Verhältnis stellen deratige Links eine der sinnvollsten Linkaufbau Maßnahmen dar. Es gibt aber viele Details zu beachten: Wie gut ist der Blog selbst verlinkt? Wo erscheinen neue Beiträge? Wieviele neue Beiträge erscheinen täglich? Dient der Blog nur der Veröffentlichung von Gastartikeln oder wird auch eigenen Content eingepflegt? All diese Faktoren bestimmen den Preis. Die Akquise kann etwas mühevoll sein, wer den Aufwand scheut kann Komplettpakete buchen oder auf Marktplätzen wie Teliad sein Glück versuchen.

 

6. Presell Pages

Hier gibt es viele Mißverständnisse, denn so manche angebliche Presell Page entpuppt sich als simpler Blogpost. Streng genommen sind Presell Pages komplette eigene Unterseiten die direkt über die Hauptnavigation verlinkt sind. Sie sollten eigene Titel und Metatags erlauben, ebenso wie natürlich eigene Texte und eventuell entsprechende Fotos oder Videos. Klassische Beispiele: Ein Krankenhaus erstellt Seiten, auf denen die Belegärzte einzeln mit Lebenslauf präsentiert werden, jeweils mit Link zur Homepage des Arztes. Ein Reiseportal stellt auf einer Unterseite ein bestimmtes Hotel in einem Reisebericht vor, verlinkt direkt auf die Website des Hotels. Die perfekte Presell Page integriert sich vollkommen natürlich in die linkgebende Seite, im Optimalfall ist sie direkt von der Hauptseite verlinkt, zumindest aber über die erste Unterebene der Navigation. Je nach Qualität der Seite auf der die Presell Page veröffentlicht wird, kann man derartige Links durchaus als Königsklasse bezeichnen. Der Preis variiert stark, nach oben gibt es kaum ein Limit.

 

7. Tausch, Kauf und Miete

Neben den vorgestellten Linktypen gibt es noch dutzende weitere, auch oben beschriebene Linktypen werden meist oft eingekauft oder getauscht. Bei klassischen Tausch, Kauf oder Mietmodellen wird aber nicht aus dem eigentlichen Inhalt verlinkt, sondern aus der Sidebar/Blogroll oder dem Footer. Der vermeintliche Vorteil: Diese Links sind oft “sitewide”, finden sich also auf der Hauptseite und jeder Unterseite der verlinkenden Internetpräsenz. Google wertet seitenweite Links aber schon seit geraumer Zeit wie einen einzigen Link, viel Zusatznutzen sollte man sich von diesem gerne beworbenen Feature also nicht versprechen. Erhöhte Vorsicht ist bei der Auswahl der linkgebenden Seite gefordert, denn sonst findet man den eigenen Link  schnell in Gesellschaft vieler anderer thematisch nicht passender Links, lieblos in den Footer oder die Seitenleiste geklatscht. Der technische Aufwand für Google, diese Links als eingekauft zu erkennen und im schlimmsten Fall die Zielseite entsprechend abzustrafen, ist minimal. Private Krankenversicherungen, Strompreisvergleiche, kostenlose Onlinespiele, Reiseportale und SEO Dienstleistungen als bunter Mix vereint auf einer Seite schreien förmlich “Ich bin gekauft”. Wenn es also schon ein Tausch, Kauf oder Miete im althergebrachten Sinne sein soll, ist gesunder Menschenverstand gefragt.

 

Fazit

Es gibt nicht den einen perfekten Link, es gibt keine perfekte allgemeingültige Strategie und auch wenige Links, die pauschal zu verteufeln wären. Generell sollte man eher auf Klasse statt reine Masse setzen, wenn letztere zum Einsatz kommt ist immer auch hohe Varianz zu achten, sowohl bei den Linkzielen als auch ganz besonders bei den Link-/Anchortexten. Vertrauen Sie nicht denen die sagen, Link ist Link egal wie und woher, vertrauen Sie nicht denen die sagen ein Link unter 50€ ist wirkungsloser Schrott. Was machbar und praktikabel ist, hängt natürlich nicht zuletzt auch vom Budget ab, mit 2000€+ im Monat bieten sich natürlich wesentlich mehr Möglichkeiten als mit 200€, dennoch lassen sich aber auch mit eher bescheidenen finanziellen Möglichkeiten oft durchaus gute und solide Resultate verwirklichen. Glauben Sie nicht? Lassen Sie sich überzeugen! Gerade im lokalen Bereich oder in Branchen in denen die Mitbewerberdichte überschaubar ist, lässt sich auch mit relativ wenig Geld relativ viel erreichen. Zudem lassen sich SEO Maßnahmen hervorragend skalieren, es spricht also nichts dagegen erst einmal etwas langsamer zu starten und erste Erfolge abzuwarten.

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SEO selber machen?

2. Dezember 2011 Keine Kommentare

Häufig stellt sich für Kunden die Frage, ob es sich lohnt eine Agentur zu beauftragen oder die SEO Maßnahmen selbst in Angriff zu nehmen. Auf Foren und Blogs findet man eine Vielzahl von Anleitungen, Tipps und Hinweise, wie SEO in Eigenregie funktionieren kann. Alles nicht so schwer?

In der Praxis treten bei der Umsetzung oft Probleme auf, weil der ganzheitliche Ansatz und Überblick fehlt, und auch die besten Anleitungen keine jahrelange Erfahrung ersetzen können. Insbesondere da Google seine Algorithmen immer wieder anpasst, können Maßnahmen die noch vor einem Jahr hocheffektiv waren, plötzlich an Wirkung verlieren oder kontroproduktiv sein. In keiner anderen Branche verzieht sich der Wandel so schnell. Das in eine professionelle Suchmaschinenoptimierung Agentur investierte Geld ist also gut angelegt, denn neben der Zeitersparnis kann man sich guten Gewissens zurücklehnen und sicher sein, auch wirklich gute Resultate zu sehen. Nicht selten rechnet sich SEO bereits nach kurzer Zeit über dauerhafte Mehreinnahmen.

Ein Newcomer in diesem Bereich ist die incrim – Suchmaschinenoptimierung Firma aus Salzburg, die 2011 gegründet wurde. Hinter der bis dato noch relativ unbekannten Agentur stehen aber mit Alessandro Reichgruber und Daniel Sigl zwei Gründer mit viel Erfahrung, deren Referenzen sich sehen lassen können. Top 10 Platzierungen selbst bei extrem schwierigen Keywords mit viel Wettbewerb. Sehr vielversprechend, denn vorzeigbare Ergebisse sind das, worauf es in unserer Branche ankommt. Die Angebotspalette umfasst weiterhin auch Schulungen und Workshops, wer also im eigenen Unternehmen SEO Wissen aufbauen will, ist hier ebenfalls an der richtigen Adresse.

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Beim Yahoo Site Explorer gehen die Lichter aus

24. November 2011 Keine Kommentare

Viele Jahre hat er uns treu begleitet, war eine ständige Quelle um in den Backlinks der Mitbewerber zu stöbern, war sogar Basis für viele kostenlose und kostenpflichtige Backlink Checker und jetzt ist er einfach weg. Im Zuge einer Umstellung von Yahoo auf die Bing Suchtechnologie ist auch der gute Site Explorer von Yahoo obsolet geworden.

Aus seine alten Tage sah man schon die ersten Macken und Zeichen von Alterschwäche, neue Backlinks wurden nur noch mit ungewöhnlich hoher Verzögerung erfasst und selbst alte Links hat er langsam aber sicher vergessen. Natürlich bietet Bing Ersatz in Form der eigenen Webmaster Tools, die haben aber ähnlich den Google Webmaster Tools einen kleinen Haken. Neben der Pflicht zur Registrierung lassen sich nur noch eigene Webseiten überwachen.

Was tun? Profis haben schon lange vorher auf andere Tools umgestellt, einfach weil sie umfangreichere Daten und Filteroptionen liefern und einfach zuverlässiger sind. Wer jetzt also verzweifelt nach Alternativen sucht, kommt ums Bezahlen kaum herum, denn was andere kostenlose Services an Daten liefern kann man selbst bei wohlwollender Betrachtung als mangelhaft bezeichnen.

Als Alternativen würden wir entweder SEO Diver aus dem Hause Abakus, oder aber Xovi empfehlen. Beides recht umfangreiche SEO Tools, die neben einem guten Backlinkchecker noch so manch anderes bieten, was man als SEO im Arbeitsalltag braucht. Wer keine Kosten scheut, darf sich natürlich auch bei Sistrix umsehen, wer des Englischen mächtig ist sollte eventuell auch Majestic SEO oder den Open Site Explorer in Betracht ziehen. So oder so, um kostenpflichtige Lösungen kommt man nicht herum, unsere beiden Favoriten sind aber mit jeweils pauschal 99€ im Monat durchaus bezahlbar, soviel sollte einem ein professionelles online Tool wert sein!

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Linkaufbau mit einer professionellen Agentur

8. November 2011 Keine Kommentare

Auch nach dem Google Panda Update, das die Bedeutung von einzigartigem und hochwertigen Content wieder etwas in den Vordergrund gerückt hat, bleibt Linkaufbau das Maß aller Dinge im SEO Bereich. Die Offpage Optimierung stellt immer noch den wesentlichsten Faktor dar, über den sich das Ranking einer Seite positiv beeinflussen läßt. Daher ist es auch nicht verwunderlich, daß neben klassischen SEO Agenturen auch immer mehr spezialisiserte Linkaufbau Agenturen, über die man Backlinks kaufen kann, ihre Dienste anbieten.

Neu auf dem Markt ist Linkunit. Ist das eine Meldung wert? Durchaus, denn hinter der neuen Agentur mit dem griffigen Namen steckt kein geringerer als Alexander Unsöld, der auch Geschäftsführer beim rennomierten SEO Analyse Tool Anbieter Xovi (siehe Test vom letzten Jahr hier im Blog) ist. Ausreichend Erfahrung im SEO Bereich ist also sicher vorhanden. Als echten USP bietet Linkunit eine iPhone App an, die Ende November an den Start gehen wird. Über diese läßt sich für den Kunden der Linkaufbau quasi live und von überall her überwachen. Für manche sicher eher eine Spielerei, aber ein sehr lobenswerter Ansatz der zeigt, daß die neue Agentur auch Maßstäbe in Sachen Transparenz setzen will. Gerade wenn es um Backlinks geht arbeiten viele Anbieter quasi mit einer Blackbox und der Kunde kauft die Katze im Sack. Schön zu sehen daß Linkunit hier mit gutem Beispiel vorangeht und der Kunde auch jederzeit nachverfolgen kann, was er für sein Geld wirklich bekommt.

Das Angebot von Linkunit deckt alles ab, was man von einer Linkaufbau Agentur erwartet. Angefangen bei Social Bookmark, Webkatalogen, Branchenbüchern und Pressemitteilungen bis hin zu Blog Backlinks und Content Links wird die volle Palette der klassischen Backlinkquellen aufgefahren. Alle Texte werden Inhouse von Mitarbeitern erstellt, es kommen weder Spinning Tools noch ausländische Subunternehmer zum Einsatz. Ein weiteres wichtiges Detail: Die gebuchten Backlink Pakete können auch zeitlich über eine Spanne von bis zu 12 Monaten gestreckt werden, was einen gleichmäßigen Aufbau von Backlinks ermöglicht. Gerade bei neuen Seiten ein essentielles Feature, denn wer schon einmal versucht hat hunderte oder gar tausende Links binnen kürzester Zeit auf ein Projekt mit relativ wenigen Backlinks aufzuschalten, weiß daß Google eine deratiges Vorgehen nicht unbedingt honoriert.

Insgesamt also eine Neugründung die viel Potential verspricht, wir wünschen viel Erfolg und sind gespannt, wie Linkunit am Markt angenommen wird. Die Grundvoraussetzungen stimmen, Erfahrungsberichte werden gerne in Form von Kommentaren angenommen.

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Wie lassen sich SEO-Erfolge messen?

5. November 2011 1 Kommentar

Wer sich mit Suchmaschinenoptimierung beschäftigt, kennt das Problem: Zahlreiche Faktoren wirken sich auf das den SEO-Erfolg aus. Alle diese Faktoren zu analysieren, braucht seine Zeit.  Zeit, die für die eigentliche Arbeit, die Optimierung, fehlt. Die Stuttgarter SEO-Agentur seonative hat das Problem erkannt: Um ihre eigenen Projekte effektiver betreuen zu können, hat man kurzerhand ein Tool entwickelt, das alle Funktionalitäten beinhaltet, die für das SEO-Management sinnvoll sind, und bietet sitefactor, so der Name des Tools, nun auch der Allgemeinheit an.

Sitefactor vereint vier verschiedene Module:

1. Das Keyword- und Themenrelevanz-Tool. Hier finden sich zahlreiche Funktionen, die für die Festlegung einer Keyword-Strategie und die Überprüfung der Wirksamkeit von bisherigen Maßnahmen geeignet sind. Der Clou: Um die Wirksamkeit eines potenziellen Backlinks zu testen, kann die Themenrelevanz zwischen Quell- und Ziel-URL des Backlinks geprüft werden.

2. Das Backlink-Tool. Mit wenigen Klicks können, auf Wunsch site-wide,  alle Inbound Links/Backlinks aufgelistet, oder auch die Outbound Links überprüft werden. Über den Hub-Finder finden sich schnell Seiten, auf denen man Präsenz zeigen sollte, um auf Augenhöhe mit der Konkurrenz zu bleiben.

3. Das Website- & Ranking-Tool. Zahlreiche URL-Daten und Ranking-Informationen zu den eigenen und sonstigen Seiten, um die Qualität der Seiten schnell überprüfen zu können. Gerade in diesem Bereich reichen wenige Klicks aus, um aus einer Vielzahl von Quellen die benötigten Daten zusammenzutragen.

4. Die Monitoring Jobs. Einmal anlegen und über alle Veränderungen informiert bleiben. Die Monitoring Jobs liefern tägliche aktualisierte Werte und tracken so Erfolge und ermöglichen schnellste Reaktion auf ranking-relevante Fehler und Probleme.

Die Toolsammlung wird von seonative stetig weiter entwickelt. Überzeugen kann man sich bis zu einen Monat lang unverbindlich und kostenfrei. Hierfür wird ein Free Starter-Paket angeboten, näheres dazu unter http://www.sitefactor.de/

Es ist anzunehmen, dass sich sitefactor gut entwickeln wird, gerade auch weil man nicht die Katze im Sack kauft sondern eine recht großzügige Testperiode eingeräumt wird. Die immer neuen Updates der Suchmaschinenbetreiber, allen voran natürlich  Google, machen ein effizientes Arbeiten zu einer Notwendigkeit und ein SEO Tool wie sitefactor bietet hier echten Mehrwert.

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Der Pagerank ist weg und verschwunden

6. Oktober 2011 2 Kommentare

Wer heute früh einen Blick auf die Google Toolbar oder ein anderes Browserplugin zur Anzeige des Pageranks geworfen hat, hat möglichweise erst einmal besorgt den Indizierungsstatus der betreffenden Internetseite geprüft. Entwarnung, alles nur halb so wild, denn selbst Google.de und Google.com haben aktuell keinerlei Pagerank. Wohin man auch sieht, immer nur graue Balken.

Wie lange dieses ungewöhnliche Bild noch sichtbar sein wird ist unklar, aber alle die jetzt schön die Gerüchte um eine Abschaffung des Pagerank schüren muss ich leider enttäuschen. Die Ursache ist ganz banal: Im Rahmen einer Anpassung des Pageranks von Subdomains an die Hauptdomain muss eine komplette Neuberechnung erfolgen, was sicher eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen wird.

Wie genau diese Anpassung erfolgen wird ist unklar, die Hoffnung mit einem kostenlos bei einem der großen Freehoster wie Blogspot.com oder WordPress.com erstelleten Blog in ungeahnte PR Höhen zu schnellen dürfte aber nur ein Wunschtraum sein. Trotzdem bleibt es spannend, globale Änderungen in dieser Größenordnung gab es bisher nur selten.

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Rank Ace SEO Suite

16. Juni 2011 Keine Kommentare

Seit einigen Tagen gibt es eine sehr kostengünstige Alternative zu den “großen” SEO Suiten, Rank Ace.

Beim ersten Besuch der Seite irritiert das etwas laienhaft Layout und Design, daher war ich auch erst etwas skeptisch, ob hier ein genialer Programmierer Geld für die Website sparen wollte oder die Tools ebenso amateurhaft sind.

Die Rank Ace SEO Suite ist in mehrere Module aufgeteilt, die entweder einzeln oder im Paket erworben werden können. Angesichts des Preises von geradezu unglaublichen 47$ im Monat für das Komplettpaket mit allen Modulen macht es aber wenig Sinn, für 9.95$ Einzelmodule zu buchen.

Das Audit Modul überprüft rein technische Onpage Faktoren und erreicht nicht die Analysetiefe der wesentlich teureren Konkurrenz, findet aber zumindest HTML Fehler und fehlerhafte interne & externe Links.

Eher dem Bereich Spielerei zuzuordnen sind die Module Validate HTML, Keyword Tools, Ping URLs, Sitemap Generator und Webmaster Tools die letztendlich nicht mehr liefern als vergleichbare kostenlose Services, zumindest verein Rank Ace diese Minitools aber unter einer Oberfläche.

Kommen wir zu den Glanzstücken von Rank Ace, die meines Erachtens den Kauf blind rechtfertigen: Backlink Checker with PageRank , Ranking Reports: Local Search, Ranking Reports: Global Search.

Der Backlinkchecker der Backlinks und Linktausch überwacht, zeigt den Anchortext der Links an, den Pagerank der verweisenden Seite, erkennt ob ein Link korrekt eingebunden ist und analysiert auch ob dieser über Nofollow, Javascript, Einbindung außerhalb des Body Tags und ähnliche Tricks entwertet ist. Ebenso schlägt er Alarm, wenn auf der verlinkenden Seite eine übermäßig hohe Anzahl ausgehender Links zu finden ist. Auf Wunsch werden die Links auf gepingt, um so eine schnellere Indizierung der Backlinks zu gewährleisten.

Das Filetstück von Rank Ace sind die Ranking Report Module, die sowohl für die lokale Suche als auch alle verfügbaren Länderindizes von Google und Bing eine Rankinganalyse erstellen. Auch eine Rankinghistorie mit Deltas kann erstellt werden, um so die Entwicklung der Rankings über einen gewissen Zeitraum zu protokollieren. Einziger Wermutstropfen: Es können immer nur 100 Keywords auf einmal analysiert werden, für sehr umfangreiche Projekte also etwas wenig, aber die sind auch eher die Zielgruppe für die klassischen Premiumlösungen von Sistrix und anderen. Theoretisch aber sogar auch für kleine Agenturen geeignet, denn die Reports die Rank Ace erstellt lassen sich alle mit dem eigenen Logo branden.

Das Modul Ranking Reports: Local Search extrahiert zusätzlich die Bewertungen bei Google Places und erlaubt so zumindest redumentär Reputation Management, sehr interessant z.B. für eine Agentur mit vielen, kleinen Gewerbetreibenden als Kunden. Negatives Feedback läßt sich schnell erkennen, denn gerade was negative Nutzerbewertungen anbelangt ist oft eine schnelles Gegensteuern unabdingbar.

Als kleiner Bonus ist ein Linkaufbau Modul integriert, das automatisch Backlinks erzeugt und Spinning Syntax unterstützt. Es greift allem Anschein nach auf ein Seitennetzwerk des Betreibers von Rank Ace  zurück und sollte wohl eher vorsichtig dosiert eingesetzt werden, als Beimischung aber durchaus tauglich.

Fazit: Rank Ace ist die perfekte SEO Suite für alle, die auf eine Lösung mit integrierter Datenbank wie Sixtrix, Xovi und andere verzichten können. Die Analysefunktionen sind für den klassischen Freelancer, Webseitenbetreiber oder kleine Agenturen mehr als auchreichend und das zum kaum mehr als einem Viertel des Preises der günstigsten Profilösung. Abgerechtnet wird über Clickbank, die Zahlung kann per Lastschrift, Paypal oder Kreditkarte erfolgen.

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