Warum ist Suchmaschinenoptimierung überhaupt wichtig

17. Juni 2013 Keine Kommentare

Die Frage klingt fürchterlich banal, gerade an diesem Punkt scheitert aber nicht selten die Kommunikation zwischen Agentur und Kunde. Statt Interessenten mit Fachtermini zu erschlagen und zu versuchen die eigene Kompetenz durch detailliertes Fachwissen zu präsentieren, ist oft in der Anfangsphase viel Aufklärungsarbeit nötig, es geht eher darum die wichtigen Basics zu vermitteln, statt mit einer Analyse des neusten Google Updates zu glänzen. Sehr schön haben das exemplarisch die Kollegen von seo-heilbronn.de aufgearbeitet, die uns die folgende Erklärung freundlicher Weise zur Verfügung gestellt haben:

Als das Internet in den 1990er Jahren begann die privaten Haushalte zu erobern, gab es fast keine Verbraucher, die sich dafür anfänglich interessierten. Eine Weile dauerte es schon bis die Verbraucher darauf gekommen waren, wie wunderbar das Internet doch ist und was sie davon haben können – nämlich den Blick in die Welt und den Blick dorthin, wo man sonst nie hingeschaut hätte, würde einem eine Webseite nicht über den Weg laufen. Doch so einfach wie in den 1990er Jahren ist das Wirken von einem Unternehmen mit Online Shop bzw. Visitenkartenseite im Internet heute nicht mehr. Heute entscheidend ist das Ranking in den Suchmaschinen, vor allem in Google, wo heute die meisten Webseiten gesucht werden.

Userverhalten unterschiedlich
Gegenüber anderen Suchmaschinen hat Google entscheidende Vorteile, denn darauf ist heute die Suchmaschinenoptimierung ausgerichtet, wie sie auch von heilbronn-seo.de durchgeführt wird. Was macht die Suchmaschinenoptimierung letztlich aber so wichtig? Es ist nicht nur die große Konkurrenz, sondern auch das Verhalten der User, die sich auf der Suchmaschine Google tummeln und ihre ganz eigene Strategie haben, wie sie eine Webseite finden bzw. wie sie das Produkt bzw. die Dienstleistungen zum günstigen Preis ausmachen. Das Userverhalten ist im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung dabei ein weicher – ein recht unberechenbarer – Faktor, denn einige User verhalten sich so, andere so.

Maßnahmenplanung und SEO-Strategie
Viele User halten aber die Platzierung der Webseiten in den Suchmaschinen für sich enorm wichtig, weil sie auf diese Weise immer meinen das beste Produkt zu bekommen bzw. ein Produkt zum besten Preis, wenn die Webseite sich recht weit oben in den Rankings befindet. Die Grundlage für eine effektive Suchmaschinenoptimierung ist letztlich die SEO Strategie, sprich die Maßnahmenplanung. Diese kann natürlich so gestaltet werden, damit auch Eventualitäten eingeplant werden, zum Beispiel darauf abzielend, wie die User in der Vergangenheit reagiert haben. Möglich ist dies mit der Hilfe von Analyse-Tools.

Einfach, prägnant und auf den Punkt, als Fachmann mag man sich jetzt denken “Als nächstes erzählt man, daß der Himmel blau ist”, aber genau das liegt das eigentliche Problem: Der Kunde erwartet zwar eine kompetente Umsetzung, nur hilft alles Können nichts, wenn man den konkreten Nutzen nicht laienverständlich vermitteln kann. So manche Agenturwebseite wirft bereits wild mit Begriffen um sich, die außer Kollegen niemand versteht.

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Google stellt sein Linkentwertungstool online

16. Oktober 2012 Keine Kommentare

Auf der Pubcon in Las Vegas ließ Matt Cutts die Bombe platzen, seit wenigen Stunden gibt es jetzt die Möglichkeit, Links die auf die eigene Website zeigen zu entwerten. Die Funktionalität wurde in die Google Webmaster Tools (GWT) integriert. Für alle die eine Benachrichtigung über unnatürliche Links erhalten haben und einige dieser Links nicht entfernen können, weil der Seitenbetreiber nicht antwortet, sicher eine interessante Alternative.

Trotz allem: Vorsicht ist geboten, über das Link Disavow Tools übermittelte Links werden nämlich wie nofollow gewertet, wer es hier übertreibt kann auch schnell die eigenen Rankings sabotieren. Bis die Entwertung nach hochladen der entsprechenden Datei in den GWT Wirkung zeigt, könne Wochen vergehen, da die Links erst beim nächsten Crawlen effektiv entwertet werden.

Wer keinen blauen Brief von Google erhalten hat, sollte dringend die Finger von dem Tool lassen. Einmal entwertete Links lassen sich nicht ohne weiteres wieder reaktivieren, Matt Cutts erwähnt daß dies sehr lange dauert und die Links dann auch nicht mehr notwendiger Weise die alte Stärke haben.

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Analyse bei Rankingproblemen

8. Oktober 2012 Keine Kommentare

Gerade in 2012 hat Google die Zügel kräftig angezogen, kaum ein Quartal in dem nicht ein neues Update das sich gegen Webspam richtet das Licht der Welt erblickt hätte. Die Verunsicherung ist teils groß und selbst gestandene Profis neigen bei oberflächlicher Betrachtung dazu, Rankingprobleme falsch einzuordnen. Im folgenden eine Liste von Ursachen für Rankingprobleme, sowie mögliche Gegenmaßnahmen:

1. Penguin

Das wohl ausfsehenserregenste Update 2012, relativ gut an den jeweiligen Daten der Updates, die offiziell kommuniziert wurden, festzumachen. Typisch ist ein generelles Abrutschen der Seite, meist sehr heftig und irgendwo ins Nirvana. Ursache sind einseitige Linkstexte, v.a. zuviele typische Moneykeys, in Mischung mit vielen eher minderwertigen Links. Wirklich effektive Gegenmaßnahmen existieren bis dato keine, umso dramatischer für die Betroffenen. Möglicherweise hilft das Verwässern der einseitigen Anchortxte mit mehr Links, die aber nicht minderer Qualität sein sollten. Ändern existierender Links wirkt wenig natürlich, Schrottlinks zu bereinigen schadet aber sicher nicht, insbesondere wen für diese auch noch die problematischen exakten Moneykeys verwendet wurden. Algorithmusupdate, keine Penalty, keine Wiederaufnahmeantrag möglich. Erholung wenn erst zum nächsten Durchlauf möglich.

2. Panda

Hier stehen minderwertige Inhalte oder solche mit geringer Informationstiefe im Vordergrund, Betroffene werden ebenfalls mit einem generellen Abrutschen in den SERPs bestraft. Hier hilft es vor allem, Unterseiten mit eher mauen Inhalten komplett zu entfernen, denn diese können Panda auslösen, selbst wenn der Rest des Contents gut ist. Weniger, dafür in besserer Qualität, heißt die Zauberformal. Betroffen sind vor allem “Jack of all Trades” Seiten wie Artikelverzeichnisse, die viel Inhalt mit minimalem Wert und ausschweifenden Allgemeinplätzen enthalten, sowie eine Vielzahl an Themen bedienen. Gut identifizierbar, da an spezielle Update Daten gebunden. Algorithmusupdate, keine Penalty, keine Wiederaufnahmeantrag möglich. Erholung wenn erst zum nächsten Durchlauf möglich.

3. Unnatural Links Mitteilung und Penalty

Wer die Google Webmaster Tools nutzt, hat möglichweise eine blauen Brief von Google in den Benachrichtigungen. Je nach Schwere des Verstoßes gegen die Richtlinien wird entweder auf einzelne problematische Links die nicht genauer genannt werden hingewiesen, oder der Ton ist schärfer und es wird mitgeteilt, daß nach der Beseitigung der unnatürlichen Links ein Wiederaufnahmeantrag gestellt werden kann. Letzterer Hinweis wird meist gefolgt von einem Absturz der Domain binnen weniger Tage, insbesondere zu den Keywords für die unnatürliche Links zum Einsatz kamen. Longtail rankt die betroffene Seite meist trotzdem weiter relativ gut. Wer die wohl extrem lange Strafe nicht aussitzen will, kann nach Entfernung der toxischen Links einen Wiederaufnahmeantrag stellen. Alle Linkentfernungen sollten exakt dokumentiert werden, ein Job für einen SEO Profi. Erholung bei erfolgreichem Wiederaufnahmeantrag binnen weniger Tage, die gewissenhafte Entfernung der Problemlinks ist aber meist extrem aufwendig und kann leicht mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Sollten im ersten Anlauf nicht alle unnatürlichen Links entfernt worden sein, wird der Wiederaufnahmeantrag abgeleht, Nachbesserung ist aber problemlos möglich, in der Praxis sind oft mehrere Anträge nötig.

4. EMD Update

Das Exact Match Domain Update, aktuell erst in den USA und UK aktiv, richtet sich gegen der Versuch mit der genau zu einem Keyword passenden Domain möglichst einfach gut zu ranken, insbesondere wenn die Seite eigentlich eher geringer Qualität ist. Nach ersten Analysen entgeht man der Abstrafung am ehesten, wenn die Seite selbst nicht allzu hart auf das entsprechende Keyword optimiert ist. Die in der Vergangenheit oft gängige Praxis, Suchbegriff im Titel, in den H-Tags, in den Alt Tags von Bildern, mit hoher Dichte im Text, erweist sich hier als Schuss ins Knie. EMDs wurden keinesfalls generell abgestraft, nur sollte man gerade bei solchen Domains eher zurückhaltend mit der Onpageoptimierung auf das Keyword in der Domain sein. Wie auch bei den Links gilt: Natürlich ist Trumpf.

5. Weitere mögliche Ursachen

Neben den erwähnten und vielbeachteten Algorithmusupdates und der neuen Penalty für unnatürliche Links gibt es eine Vielzahl von Filtern und weiteren Penalties. Wenn die Seite abseits der bekannten Daten für Panda und Penguin, sowie ohne Nachricht in den Webmastertools, plötzlich signifikant schlechter rankt, sind aber nicht immer Strafen oder Filter schuld. Ein falscher Noindex Tag, weggefallene Links, Auslaufen des sog. Newbie-Bonus der neue Seiten eine Zeit lang im Ranking bevorzugt, häufige Serverausfälle, die Latte der möglichen Ursachen lang.

Teils können auch mehrere Faktoren gleichzeitig zum Absturz führen. Hier sollte man sich an eine erfahrene Agentur wie uns wenden, denn eine gewissenhafte Analyse muss viele Faktoren berücksichtigen: Prüfung der Seite selbst, Prüfung historischer Rankingdaten, Analyse des Backlinksprofils, Analyse des zeitlichen Verlaufs des Linkaufbaus, nur wer wirklich alle möglichen Ursachen prüft kann das Problem zuverlässig bestimmen und Gegenmaßnahmen einleiten, soweit möglich und wirtschaftlich sinnvoll.

Finger weg von Schnellschüssen, wer nicht 100% sicher ist, wo das Problem liegt, kann den Karren mit falschen oder vorweiligen Maßnahmen noch tiefer in den Dreck fahren. Nichts zu unternehmen ist meist keine Lösung, aber etwa wildes Ändern und  Entfernen von Links, oder komplettes Einstellen des Linkaufbaus, in der Hoffnung Google zu besänftigen, ebensowenig.

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Hochwertige Backlinks vs Fillerlinks

17. Juli 2012 1 Kommentar

Das Penguin Update entwickelt sich zum Dauerthema auf den meisten SEO Foren und neben der richtigen Mischung der Linktexte wird heißt diskutiert, ob bestimmte Linkquellen in Zukunft als gefährlich erachtet werden müssen.

Unstrittig ist, daß Blognetzwerke in Zukunft wenn überhaupt nur noch mit größter Vorsicht genutzt werden sollten, denn sobald Google diese erkennt ist eine “Unnatural Links” Nachricht in den Google Webmaster Tools für alle aus dem Netzwerk verlinkten Seiten schon fast garantiert. Mögliche Folge: Eine saftige und nach Gerüchten bis zu 600 Tage laufende Penalty, andere Quellen sprechen von “nur” etwa 300 Tagen. Wer also nicht für ein Jahr oder gar mehr empfindliche Einbrüche der Besucherzahlen in Kauf nehmen kann, läßt die Finger von den ganzen angeblich privaten Netzwerken.

Was ist mit den üblichen Verdächtigen, etwa Artikelverzeichnissen, Social Bookmarks, Webkatalogen, Blogkommentaren, Forenprofilen? Hier kann guten Gewissens Entwarnung gegeben werden, solange man es mit diesen Links nicht übertreibt, sind sie immer noch problemlos einsetzbar. Auch wenn der Einfluß aufs Ranking zunehmend schwinded, die Effektivität nachlässt, als Fillerlinks um die Domain- und IP-Popularität zu erhöhen taugen sie allemal. Die Kosten für derartige Links sind minimal, gerade bei kleinem Budget oder für alle die SEO für die eigene Seite quasi als Hobby nebenher betreiben keine schlechte Wahl.

Um in umkämpfteren Nischen zu ranken sind aber heute mehr denn je vor allem Hochwertige Backlinks von Nöten, ein wirklich guter Link hat oft den gleichen oder sogar einen besseren Effekt als ganze Heerscharen an Low Level Links wie den erwähnten Bookmarks und Artikelverzeichnissen. Sieht man sich etwa die SERPs in den wegen der hohen Provisionen bei Affiliates sehr beliebten Bereichen “Private Krankenversicherung” oder “Strom- und Gaspreisvergleich” an, wird schnell klar, daß hier ohne Premiumlinks kein Blumentopft zu gewinnen ist.

Woher nehmen, wenn nicht stehlen? Wer kein eigenes Kontaktnetzwerk zur Akquise hochwertiger Links hat und den rechtlich teilweise mit Fettnäpfchen behafteten Ansatz, Webmaster direkt anzuschreiben, scheut, wird bei den großen Linkmarktplätzen fündig. Sie ermöglichen den Einkauf von Qualitätslinks zu anständigen Preisen und trotz der vielen Gerüchte und Warnungen rund um den Linkkauf: Wer bei der Auswahl der verlinkenden Seiten etwas wählerisch ist und themenrelevante Seiten den “Jack of all Trades” Linkschleudern vorzieht, wird damit auch keinen Argwohn seitens Google erwecken. Lieber ein wirklich hochwertiger Link von einer thematisch exakt passenden Seite, statt 3 maue von Blogs die zu wirklich jedem Thema Gastartikel veröffentlichen.

Auch wenn viele Agenturen sich eher bedeckt mit Aussagen zum gezielten Einkauf von Links halten: Es gibt so gut wie keine Branche und keine Nische, in der die wirklich gut rankenden Seiten nicht im größeren Stil Backlinks einkaufen würden. Solange man dabei nicht den gesunden Menschenverstand ausschaltet, ist das Risiko nahe Null und ein gekaufter Link auch nicht von einem natürlich entstandenen zu unterscheiden.

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Wie man nach dem Penguin Update auf #1 ranken kann

16. Mai 2012 Keine Kommentare

Seitdem der possierliche Pinguin mittlere Erdbeben in den SERPs ausgelöst hat und in vielen Branchen die komplette erste Suchergebnisseite durcheinandergewirbelt hat, wird über konkrete Ursachen und mögliche Lösungen weltweit diskutiert.

Dabei ist alles einfacher als man denkt, wie auch Matt Cutts, Google’s oberster Spamwächter, jetzt bestätigt ;)

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Das Google Pinguin Update

27. April 2012 Keine Kommentare

Wer in den letzten Tagen auf bekannten Fachforen unterwegs ist, dem wird nicht entgangen sein, daß es momentan eigentlich nur ein Thema gibt, nämlich das neuste Webspam Algorithmus Update das auf den Namen “Pinguin” hört. Die Auswirkungen waren aber beileibe nicht so putzig, wie dar Namenspate vermuten lassen würde. Laut offizieller Stellungname von Google sind 3% aller Suchanfragen betroffen, wobei hier wohl eher die Top 3% der meistgesuchten Begriffe gemeint sind, denn die Auswirkungen weltweit sind immens.

In einigen Bereichen ist keine einzige Seite die vorher in den Top 10 rankte noch auf der ersten Suchergebnisseite zu finden, selbst größere Projekte mußten teils Ranking- und Sichtberkeitsverluste jenseits der 80% hinnehmen. Seit dem Florida Update, das fast ein Jahrzehnt zurückliegt, gab es keine derart großen Veränderungen in den SERPs. Viele sprechen von einem schwarzen Mittwoch, denn das am Dienstag abend in den USA live geschaltete Update erreiche Deutschland in den frühen Morgenstunden des 25.04.2012.

Erste Auswertungen zeigen vor allem folgendes:

  • Viele Links wurden offenbar entwertet, insbesondere Seiten die viele Backlinks aus eher minderwertigen Blogs und Artikelverzeichnissen hatten, haben überdurchschnittlich verloren
  • Seiten für die nie oder nur in geringem Maße Links aufgebaut wurden haben vollkommen unabhängig von Umfang oder Qualität der Seite hinzugewonnen
  • Webseiten die primär auf sehr hochwertige Links  gesetzt haben, haben auch bei aggressivem Linkaufbau kaum negative Auswirkungen zu spüren bekommen
  • Seiten mit hoher Domain- und IP-Popularität haben hinzugewonnen, solange keine fragwürdigen Links im Übermaß zum Einsatz gekommen sind
  • Seiten mit unnatürlicher Häufung von Keyword Links haben erdrutschartig Boden verloren, insbesondere Seiten mit sogenannten Exact Match Domainnamen, bei denen Hauptkeyword und Domainname identisch sind. Die wohl deutlichste Auswirkung des Updates.
  • Internetauftritte mit sehr natürlichem Linkbild, vielen Brand Links, Links mit der URL und Backlinks im Stil von “hier klicken”, “mehr lesen” oder “diese Seite” haben zugelegt
  • Affiliateseiten sind am stärksten betroffen, unabhängig von der Qualität der Inhalte und dem Gesamtumfang des Webauftritts

Fazit: SEO ist tot? Nein, aber mehr denn je gilt, daß bei Links Qualität mehr zählt als Quantität, auch wenn die Menge immer noch eine Rolle spielt. Gerade bei den Anchortexten ist viel Varianz gefragt, weniger Keyword Links, mehr Brandlinks, Verlinkungen mit der URL und unauffällige Linktexte. Einzig beim Content läßt sich zumindest bisher nicht bestätigen, daß Qualität belohnt wird und so bleibt zum jetzigen Zeitpunkt der fade Beigeschmack, daß der Pinguin eher ein Killerwal als ein friedliebendes Tierchen ist. Affiliates, noch nie besonders weit oben auf der Beliebheitsskala bei Google, müssen sich warm anziehen.

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SEO Angebote lesen und prüfen

29. März 2012 1 Kommentar

Wer sich auf die Suche nach einer SEO Agentur zur Betreuung der eigenen Website macht, hat meist schon nach wenigen Tagen ein dutzend Angebote auf dem Tisch. Neben oft erheblichen Preisunterschieden ist für den Kunden aber in vielen Fällen nur schwer ersichtlich, wie sich die Leistungen im Detail unterscheiden, zu unterschiedlich sind die Ansätze und aufgeführten Maßnahmen.

Was wird gemacht und warum?

Eigentlich die wichtigste Frage, denn ein gutes Angebot sollte möglichst detailliert aufschlüsseln, was effektiv gemacht wird. Im Zweifel sollte man immer nachfragen, welchen Zweck einzelne Bausteine erfüllen und auch welche Arbeitszeit dafür kalkuliert wird. Vollkommen egal ob große Agentur oder Freiberufler, wer als Kunde nachfragt merkt sehr schnell, ob das Gegenüber wirklich kompetent Auskunft gibt und etwas von seinem Handwerk versteht. Falls auch eine kostenpflichtige Analyse, Recherche und Auswertung vereinbar wird, sollte auch hier der Umfang klar festgelegt werden, damit klar ist wieviel Zeit in die eigentliche Optimierung investiert wird.

Was ist als Ziel definiert?

SEO soll für mehr Besucher sorgen, welche die eigene Dienstleistung in Anspruch nehmen oder das eigene Produkt kaufen. Der Punkt Zielsetzung darf also nicht fehlen. Hier lassen sich auch bestimmte Milestones festsetzen, etwa eine Verbesserung des Rankings zu den Begriffen X, Y,Z  oder ein bestimmter Sichtbarkeitswert, selbst Garantien sind in einem gewissen Rahmen denkbar.

Welche Referenzen hat der Anbieter?

Bei der Kommunikation von Referenzen verfahren SEO Agenturen höchst unterschiedlich, einige nennen die Kunden schon auf der Website, andere geben Referenzen nur auf Nachfrage heraus. Über die Seriosität sagt das nichts aus, es sollten aber in jedem Fall konkrete Referenzen vorhanden sein. Angaben wie “Platz 2 für ein Keyword aus dem Finanzbereich mit über 2 Millionen Suchergebnissen”,  “Platz 1 für den Begriff Sahnetorte in Google.de”, “Ein nahmhaftes mittelständiges Unternehmen aus der Textilindustrie mit 180 Mitarbeitern” sind keine Referenzen sondern nur schwer überprüfbare Werbeaussagen! Jede Agentur die schon einige Zeit am Markt ist hat Referenzen die sie nennen darf, ein guter SEO steht hinter seiner Arbeit und wird gerne Auskunft geben. Die Aussage man dürfe zum Schutze der Kunden keine genauen Angaben machen sollte ein Alarmsignal sein.

Was findet sich in Google zu der Agentur?

Zumindest bei großen Anbieter hilft auch eine einfache Suche nach dem Firmennamen, gerade in Fachforen finden sich oft Erfahrungsberichte von anderen Kunden. Wie bei allen subjektiven Erfahrungsberichten sollte man nicht alles für bare Münze nehmen, unzufriedene Kunden hat auch die beste Agentur, allerdings kann man zumindest einen Trend erkennen. Auch Portale, bei denen Kunden einzelne Anbieter bewerten können, sind einen Blick wert.

 

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Linkaufbau Strategie Tipps – Was funktioniert wirklich?

14. Februar 2012 1 Kommentar

Links bzw. externe Faktoren sind immer noch mit Abstand die wichtigsten Einflussfaktoren auf das Ranking. Selbst wenn seit Panda auch hochwertiger Content wichtiger denn je ist, ohne Links kommt auch die beste Seite nicht vom Fleck. Das Angebot reicht hierbei von Billigangeboten für ein paar Euro auf eBay bis hin zu Presell Pages für hunderte oder gar tausende von Euros. 3000 Links für zusammen 5€ oder doch lieber einer für 150€? Was funktioniert noch, was nicht?

 

1. Social Bookmarks

Auch wenn diese für manche Agentur wirkungslose Billiglinks sind, nicht jeder hat ein vierstelliges, fünfstelliges oder gar sechsstelliges Monatsbudget. Gerade in lokalen Bereichen mit überschauberer Konkurrenz oder einfach nur als Teil eines größeren Linkmix sind derartige Links sicher nicht verkehrt. Der Nutzen hängt letztendlich von den verwendeten Seiten ab, aber angesichts des extrem günstigen Preises, darf hier jeder bedenkenlos zuschlagen, auch bei neuen Seiten. Wenn die Bookmarks vom Anbieter nicht händisch gesetzt werden, sondern (semi-)automatisiert per Software, sollte man sich unbedingt Beispiele zeigen lassen. Zwar kann man mit der entsprechenden Software, richtig eingesetzt, durchaus Resultate erzielen die einem händischen Eintrag ebenbürtig sind, nicht jeder macht sich aber die Mühe oder beherrscht die entsprechenden Programme richtig. Qualität immer vorab prüfen, besonders wenn mit tausenden von Einträgen geworben wird. Wichtig ist vor allem, daß Titel und Beschreibungen einzigartig sind oder zumindest in einem gewissen Rahmen variiert werden.

 

2. Webkataloge

Gerne als die Branchenbücher der Neuzeit beworben, von der Qualität her aber bis auf wenige Ausnahmen eher in der gleichen Liga wie Social Bookmarks zu sehen. Kostenpflichtige Einträge machen nur selten Sinn, wenn überhaupt nur auf thematisch passenden Nischenportalen mit gewisser Autorität. Auch hier gibt es automatisierte und händische Eintragsdienste, wie schon erwähnt gilt: Varianz in Text und Beschreibung sind das A und O. Unbedingt darauf achten, daß es sich nicht um verkappte Adsenseprojekte handelt. So mancher lokale Webkatalog offeriert eine eigene Unterseite für jeden Eintrag, die wegen der Stärke des Gesamtprojets auch schnell einmal vor der eigenen Seite oder Internetpräsenz des Kunden rankt, wenn bisher kaum SEO betrieben wurde. Wird Drittanbieterwerbung wie Adsense eingeblendet, besteht die Gefahr, daß Suchende den Firmennamen eingeben, auf den Katalog kommen, dort die Werbung sehen und dann zur Konkurrenz wechseln. Diese mögliche Nebenwirkung sollte man zumindest kennen und Nutzen und mögliches Risiko abwägen. Webkataloge gehören in jeden klassischen Basismix, viel Linkpower besitzen die meisten allerdings nicht.

 

3. Artikelverzeichnisse

Die Idee von Artikelverzeichnissen ist, themenrelevante Artikel mit Links zu platzieren, preislich liegen die Einträge inklusive Text meist im Bereich von 5-10€, teilweise auch mehr, stark abhängig von der Textqualität und Auswahl der Verzeichnisse. Prinzipiell sinnvoll, man sollte nur darauf achten, daß das Artikelverzeichnis selbst auch solide verlinkt ist, Portale mit tausenden Artikeln und nennenswerte Backlinks werden nur zu einem Bruchteil in Google indiziert, was im Klartext bedeutet: Google findet die meisten Artikel und somit auch die enthaltenen Links nicht. Hier kann man notfalls auch nachhelfen und z.B. die eigenen Artikel mit ein paar billigen Bookmarks aus zweiter Ebene anlinken. Die Stärke derartiger Links variiert, trotz Themenrelevanz sollte man sich davon aber nicht zuviel versprechen. Zweckmäßig als Teil ein Basismix.

 

4. Blogkommentare

10000 Blogkommentare für läppische 50€? Finger weg, hier kommt das beliebte Tool Scrapebox zum Einsatz, daß automatisiert alles vollspammt was ein Kommentarfeld hat und bei 3 nicht auf den Bäumen ist. Neben der Wirkungslosigkeit derartigen Massenspams, ergeben sich auch rechtliche Probleme, denn einige Blogbetreiber sehen nicht tatenlos zu, wenn der eigene Blog automatisiert mit Müllkommentare im Dutzendpack befüllt wird. Hinzu kommt: Dort wo Spam unmoderiert veröffentlicht wird, steigt die Anzahl der Kommentare schnell auf hunderte oder tausende und man findet sich schnell in illustrer Gesellschaft von sehr fragwürdigen Angeboten aus den Bereichen Pharmazie, Glücksspiel, Produktfälschungen und  Angeboten für Erwachsene. Im besten Fall reagiert nur Google verschnupft, im schlimmsten Fall kommt eine Abmahnung eines Geschädigten ins Haus.

Richtig gemacht können Blogkommentare aber eine gute Ergänzung sein, nämlich dann wenn man sich die Mühe macht, thematisch passende Seiten sinnvoll zu kommentieren. Die Kommentarfunktion dient der Diskussion zum Artikel, wer hier interessante Aspekte aufzeigt oder einfach nur eine qualifizierte Meinung kundtut, wird mit einem dauerhaften Link belohnt. Handarbeit ist Trumpf, weniger ist hier mehr.

 

5. Blogartikel

Von der Idee her nichts anderes als ein Eintrag in einem Artikelverzeichnis, allerdings meist wesentlich hochwertiger, natürlich abhängig vom jeweiligen Blog. Gastbeiträge, egal ob in Form von Spinning Texten auf Masse oder auf ausgewählten Seiten, mit Hinblick auf das Preis Leistungs Verhältnis stellen deratige Links eine der sinnvollsten Linkaufbau Maßnahmen dar. Es gibt aber viele Details zu beachten: Wie gut ist der Blog selbst verlinkt? Wo erscheinen neue Beiträge? Wieviele neue Beiträge erscheinen täglich? Dient der Blog nur der Veröffentlichung von Gastartikeln oder wird auch eigenen Content eingepflegt? All diese Faktoren bestimmen den Preis. Die Akquise kann etwas mühevoll sein, wer den Aufwand scheut kann Komplettpakete buchen oder auf Marktplätzen wie Teliad sein Glück versuchen.

 

6. Presell Pages

Hier gibt es viele Mißverständnisse, denn so manche angebliche Presell Page entpuppt sich als simpler Blogpost. Streng genommen sind Presell Pages komplette eigene Unterseiten die direkt über die Hauptnavigation verlinkt sind. Sie sollten eigene Titel und Metatags erlauben, ebenso wie natürlich eigene Texte und eventuell entsprechende Fotos oder Videos. Klassische Beispiele: Ein Krankenhaus erstellt Seiten, auf denen die Belegärzte einzeln mit Lebenslauf präsentiert werden, jeweils mit Link zur Homepage des Arztes. Ein Reiseportal stellt auf einer Unterseite ein bestimmtes Hotel in einem Reisebericht vor, verlinkt direkt auf die Website des Hotels. Die perfekte Presell Page integriert sich vollkommen natürlich in die linkgebende Seite, im Optimalfall ist sie direkt von der Hauptseite verlinkt, zumindest aber über die erste Unterebene der Navigation. Je nach Qualität der Seite auf der die Presell Page veröffentlicht wird, kann man derartige Links durchaus als Königsklasse bezeichnen. Der Preis variiert stark, nach oben gibt es kaum ein Limit.

 

7. Tausch, Kauf und Miete

Neben den vorgestellten Linktypen gibt es noch dutzende weitere, auch oben beschriebene Linktypen werden meist oft eingekauft oder getauscht. Bei klassischen Tausch, Kauf oder Mietmodellen wird aber nicht aus dem eigentlichen Inhalt verlinkt, sondern aus der Sidebar/Blogroll oder dem Footer. Der vermeintliche Vorteil: Diese Links sind oft “sitewide”, finden sich also auf der Hauptseite und jeder Unterseite der verlinkenden Internetpräsenz. Google wertet seitenweite Links aber schon seit geraumer Zeit wie einen einzigen Link, viel Zusatznutzen sollte man sich von diesem gerne beworbenen Feature also nicht versprechen. Erhöhte Vorsicht ist bei der Auswahl der linkgebenden Seite gefordert, denn sonst findet man den eigenen Link  schnell in Gesellschaft vieler anderer thematisch nicht passender Links, lieblos in den Footer oder die Seitenleiste geklatscht. Der technische Aufwand für Google, diese Links als eingekauft zu erkennen und im schlimmsten Fall die Zielseite entsprechend abzustrafen, ist minimal. Private Krankenversicherungen, Strompreisvergleiche, kostenlose Onlinespiele, Reiseportale und SEO Dienstleistungen als bunter Mix vereint auf einer Seite schreien förmlich “Ich bin gekauft”. Wenn es also schon ein Tausch, Kauf oder Miete im althergebrachten Sinne sein soll, ist gesunder Menschenverstand gefragt.

 

Fazit

Es gibt nicht den einen perfekten Link, es gibt keine perfekte allgemeingültige Strategie und auch wenige Links, die pauschal zu verteufeln wären. Generell sollte man eher auf Klasse statt reine Masse setzen, wenn letztere zum Einsatz kommt ist immer auch hohe Varianz zu achten, sowohl bei den Linkzielen als auch ganz besonders bei den Link-/Anchortexten. Vertrauen Sie nicht denen die sagen, Link ist Link egal wie und woher, vertrauen Sie nicht denen die sagen ein Link unter 50€ ist wirkungsloser Schrott. Was machbar und praktikabel ist, hängt natürlich nicht zuletzt auch vom Budget ab, mit 2000€+ im Monat bieten sich natürlich wesentlich mehr Möglichkeiten als mit 200€, dennoch lassen sich aber auch mit eher bescheidenen finanziellen Möglichkeiten oft durchaus gute und solide Resultate verwirklichen. Glauben Sie nicht? Lassen Sie sich überzeugen! Gerade im lokalen Bereich oder in Branchen in denen die Mitbewerberdichte überschaubar ist, lässt sich auch mit relativ wenig Geld relativ viel erreichen. Zudem lassen sich SEO Maßnahmen hervorragend skalieren, es spricht also nichts dagegen erst einmal etwas langsamer zu starten und erste Erfolge abzuwarten.

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SEO selber machen?

2. Dezember 2011 Keine Kommentare

Häufig stellt sich für Kunden die Frage, ob es sich lohnt eine Agentur zu beauftragen oder die SEO Maßnahmen selbst in Angriff zu nehmen. Auf Foren und Blogs findet man eine Vielzahl von Anleitungen, Tipps und Hinweise, wie SEO in Eigenregie funktionieren kann. Alles nicht so schwer?

In der Praxis treten bei der Umsetzung oft Probleme auf, weil der ganzheitliche Ansatz und Überblick fehlt, und auch die besten Anleitungen keine jahrelange Erfahrung ersetzen können. Insbesondere da Google seine Algorithmen immer wieder anpasst, können Maßnahmen die noch vor einem Jahr hocheffektiv waren, plötzlich an Wirkung verlieren oder kontroproduktiv sein. In keiner anderen Branche verzieht sich der Wandel so schnell. Das in eine professionelle Suchmaschinenoptimierung Agentur investierte Geld ist also gut angelegt, denn neben der Zeitersparnis kann man sich guten Gewissens zurücklehnen und sicher sein, auch wirklich gute Resultate zu sehen. Nicht selten rechnet sich SEO bereits nach kurzer Zeit über dauerhafte Mehreinnahmen.

Ein Newcomer in diesem Bereich ist die incrim – Suchmaschinenoptimierung Firma aus Salzburg, die 2011 gegründet wurde. Hinter der bis dato noch relativ unbekannten Agentur stehen aber mit Alessandro Reichgruber und Daniel Sigl zwei Gründer mit viel Erfahrung, deren Referenzen sich sehen lassen können. Top 10 Platzierungen selbst bei extrem schwierigen Keywords mit viel Wettbewerb. Sehr vielversprechend, denn vorzeigbare Ergebisse sind das, worauf es in unserer Branche ankommt. Die Angebotspalette umfasst weiterhin auch Schulungen und Workshops, wer also im eigenen Unternehmen SEO Wissen aufbauen will, ist hier ebenfalls an der richtigen Adresse.

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Beim Yahoo Site Explorer gehen die Lichter aus

24. November 2011 Keine Kommentare

Viele Jahre hat er uns treu begleitet, war eine ständige Quelle um in den Backlinks der Mitbewerber zu stöbern, war sogar Basis für viele kostenlose und kostenpflichtige Backlink Checker und jetzt ist er einfach weg. Im Zuge einer Umstellung von Yahoo auf die Bing Suchtechnologie ist auch der gute Site Explorer von Yahoo obsolet geworden.

Aus seine alten Tage sah man schon die ersten Macken und Zeichen von Alterschwäche, neue Backlinks wurden nur noch mit ungewöhnlich hoher Verzögerung erfasst und selbst alte Links hat er langsam aber sicher vergessen. Natürlich bietet Bing Ersatz in Form der eigenen Webmaster Tools, die haben aber ähnlich den Google Webmaster Tools einen kleinen Haken. Neben der Pflicht zur Registrierung lassen sich nur noch eigene Webseiten überwachen.

Was tun? Profis haben schon lange vorher auf andere Tools umgestellt, einfach weil sie umfangreichere Daten und Filteroptionen liefern und einfach zuverlässiger sind. Wer jetzt also verzweifelt nach Alternativen sucht, kommt ums Bezahlen kaum herum, denn was andere kostenlose Services an Daten liefern kann man selbst bei wohlwollender Betrachtung als mangelhaft bezeichnen.

Als Alternativen würden wir entweder SEO Diver aus dem Hause Abakus, oder aber Xovi empfehlen. Beides recht umfangreiche SEO Tools, die neben einem guten Backlinkchecker noch so manch anderes bieten, was man als SEO im Arbeitsalltag braucht. Wer keine Kosten scheut, darf sich natürlich auch bei Sistrix umsehen, wer des Englischen mächtig ist sollte eventuell auch Majestic SEO oder den Open Site Explorer in Betracht ziehen. So oder so, um kostenpflichtige Lösungen kommt man nicht herum, unsere beiden Favoriten sind aber mit jeweils pauschal 99€ im Monat durchaus bezahlbar, soviel sollte einem ein professionelles online Tool wert sein!

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